Ausgabe vom: 09.05.2020, MAZ - Autor: Uwe Klemens - Bild-Quelle: V.Trempler

Jüterbog - Der Einsatz von Farben spielt bei der Wohnqualität eine große Rolle. Dass dies nicht nur bei der Konzeption von Kitas, Wohnungen und Arbeitsplätzen gilt, war Thema eines Vortrages, zu dem das „Netzwerk Gesundheitsdienstleister barrierefreies Bauen Teltow-Fläming“ vor wenigen Tagen auf den Lehrbauhof der Kreishandwerkerschaft einlud.

„Barrierefreies Bauen ist mehr, als nur auf Stufen und breite Türöffnungen zu achten“, sagt Wolfgang Slowinski, dessen Unternehmen Brillux seit langem mit Forschungsinstituten, Hochschulen und Pflegeeinrichtungen an Farbkonzepten für senioren- und behindertengerechtes Bauen forscht. Der daraus entwickelte Vortrag „Farbe erleben im Alter – Gestalten für eine wachsende Altersgruppe“ soll Bauherren und Architekten die Augen öffnen, welche Rolle Farbkonzepte und -leitpläne besitzen. „Der Mehraufwand“, so Slowinski, „hält sich in Grenzen, aber es wird zu wenig gefragt und zu oft einfach irgendwas gemacht. Obwohl es seit mehreren Jahren bereits eine DIN für Farbgestaltung gibt, wird sie von den Planern nur selten umgesetzt, weil sie die Notwendigkeit einfach noch nicht im Focus haben. Mit unserem Vortrag wollen wir mithelfen, dass sich das möglichst bald ändert.“

Anhand zahlreicher Beispiel demonstrierte Slowinski, wie sich nachlassendes Sehvermögen und Demenz auswirken. Das Zusammenspiel von harmonischen Farbkontrasten hebt nicht nur das subjektive Wohlgefühl, sondern erleichtert auch die Orientierung. Mit Farbigen Wandanstrichen, Tapeten, Möbeln und Bodenbelägen lassen sich Wohn- und Funktionsbereiche voneinander abgrenzen, Gefahrenquellen wie Treppenhäuser und Stufen entschärfen und Wiederkennungsmerkmale schaffen, was vor allem für demenziell erkrankte Menschen ein Stückchen mehr Selbstbestimmung bedeutet. Welche Materialien sich besonders gut eignen und wie sie verarbeitet werden, verriet Wolfgang Slowinski im anschließenden Praxisteil.

Die etwa zehn Zuhörer von Handwerksbetrieben aus dem ganzen Landkreis waren sichtlich berührt. Kompetente Ansprechpartner finden Bauherren unter www.barrierefreies-bauen-teltow-flaeming.de.

 Uwe Klemens
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Märkische Allgemeine Zeitung / Lokalredaktion Jüterbog

 


Ausgabe vom: 17.11.2017, MAZ - Autor: Elenor Wenke

Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming am 15.11.17

 


Ausgabe vom: 02.05.2017, MAZ - Autor: Peter Degener - Bild-Quelle: Peter Degener

Ein neuer Maibaum schmückt den Jüterboger Marktplatz

 


Ausgabe vom: 02.05.2017, MAZ - Autor: unbekannt - Bild-Quelle: unbekannt

Ludwigsfelder Maibaum aufgestellt

 


Ausgabe vom: 05.04.2017, MAZ - Autor: Gerald Bornschein

Preis der Wirtschaft Teltow-Fläming 2017

Neustart nach einem Jahr Pause mit zwei Kategorien

Jüterbog • Der „Preis der Wirtschaft Teltow-Fläming“ geht in eine neue Runde. Ab sofort können sich Unternehmen für den regionalen Wettbewerb bewerben, der vom Regionalcenter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam und der Kreishandwerkerschaft (KH) Teltow-Fläming organisiert wird. Die offizielle Eröffnung fand in den Räumen der Kreishandwerkerschaft in Jüterbog statt.

Wie Geschäftsführerin Vilma Trempler erläutert, wird der Preis der Wirtschaft in diesem Jahr erstmals in zwei Kategorien vergeben. In der Kategorie A „Industrie und Gewerbe“ können sich kleine und mittlere Unternehmen bewerben, die Mitglied bei der IHK Potsdam sind. Die Kategorie B „Handwerk“ ist den Handwerksunternehmen mit Mitgliedschaft in der Handwerkskammer Potsdam vorbehalten. Der Hauptsitz muss in beiden Fällen im Landkreis Teltow-Fläming liegen.

Der Leiter des IHK-RegionalCenters Randolf Kluge freut sich, dass „nach einem Jahr des Überlegens und Neugestaltens“ nun wieder herausragende unternehmerische Leistungen gewürdigt werden können. Alle bis zum Jahr 2015 beteiligten Partner konnten wieder gewonnen werden, die Preisgelder werden von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse bzw. von der VR-Bank Fläming eG bereitgestellt. Neben der Investitionsbank des Landes Brandenburg ist erstmals auch die Bürgschaftsbank Brandenburg mit im Boot. Die Schirmherrschaft hat die Landrätin Kornelia Wehlan übernommen.

Neben der Nominierung durch die Jurymitglieder besteht für den Kreis der teilnahmeberechtigten Unternehmen abermals die Möglichkeit der eigenen Bewerbung. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis spätestens 1. September eingereicht werden, sie werden durch die jeweilige Jury gesichtet und bewertet. Eine frühere Abgabe ermöglicht die bessere Abstimmung der Unternehmensbesuche – wie gewohnt mit Begleitung durch die Presse.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Wirtschaftswoche Teltow-Fläming am 12. Oktober 2017 statt.

INFOBOX:

Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben:
A Industrie und Gewerbe | B Handwerk
Bewertet werden
Besondere unternehmerische Leistungen wie
+ exzellente Unternehmensentwicklung, Schaffung von Arbeitsplätzen
+ Schaffung von Ausbildungsplätzen bzw. kontinuierliche Ausbildung
+ Vorstellung eines innovativen Produktes oder Verfahrens
+ familienfreundliches Unternehmen
+ soziales Engagement für die wirtschaftliche Entwicklung in Teltow-Fläming  

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Bewerbungsunterlagen zum Download unter
www.wirtschaftswoche-tf.de (Kategorien A + B)
www.ihk-potsdam.de/wirtschaftspreis_tf (Kategorie A)
www.handwerk-tf.de/aktuelles/preis-der-wirtschaft-tf (Kategorie B)

 

Ausgabe vom: 24.04.2017, MAZ - Autor: Gerald Bornschein

Auf Lärche folgt Kiefer

Neuer Maibaum wurde im Wald bei Wiepersdorf geschlagen

Wiepersdorf • Sechs Jahre hatte der Jüterboger Maibaum gute Dienste geleistet, doch im vergangenen September wurde der Lärchenstamm aus Gründen der Standsicherheit zerlegt (die MAZ berichtete). Zimmerermeister Andreas Graf machte sich also auf die Suche nach einem adäquatem Ersatz.

Im Forst zwischen Wiepersdorf und Meinsdorf wurde er fündig. Eine etwa 20 Meter hohe, schön gerade gewachsene Kiefer erfüllte alle Anforderungen an die Maibaum-Nachfolge. Mit den Waldbesitzern wurde er schnell einig, Elke und Axel Malz aus Jüterbog spenden den Baum als Attraktion für ihren Marktplatz. Der Heizungsbau-Meister ließ es sich auch nicht nehmen, bei der Fällung dabei zu sein.

Die übernahm fachmännisch Johannes Graf. Der 28-jährige ist gelernter Forstwirt und Zimmerer, inzwischen hat er ebenfalls den Zimmerer-Meisterbrief erworben und arbeitet im Unternehmen seines Vaters mit. Dass seine letzte Baumfällung schon einige Zeit zurücklag, merkte man ihm nicht an. Vor dem eigentlichen Fällschnitt setzte er gekonnt den Fallkerb an der gegenüberliegenden Seite. Der Baum mit einem Durchmesser von 28 Zentimetern am Stammfuß fiel in nicht einmal fünf Minuten genau in die richtige Richtung.

Nun wurde der Baum auf etwa 16 Meter Länge gekürzt und durch Wilfried Kralisch vom Luckenwalder Transportunternehmen Fred Kage per Ladekran auf den Auflieger verladen. Da dessen Länge nicht ausreichte, wurde am Ende des Stamms die rote Warnflagge befestigt. Die Kiefer wurde anschließend zur Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming in Jüterbog überführt. Kein Problem für Kralisch, denn er fährt den Maibaum bereits seit mehreren Jahren vom Winterquartier zum Jüterboger Markt.

In einer offenen Halle wird der Baum nun entrindet und auf das Endmaß von zwölf Metern gekürzt, wie Geschäftsführerin Vilma Trempler ankündigt. Durch Handwerker der Malerinnung erhält der neue Stamm natürlich wieder sein Finish in rot-weißer Farbe, so dass er zum ersten Mal am 30. April 2017 als Hauptdarsteller beim Maibaumstellen fungieren kann.

WWW: 
www.handwerk-tf.de  

 

Ausgabe vom: 03.04.2017, DHB - Autor: Kirsten Freund


Das Handwerk feiert den Mai

Beim Maibaum-Aufstellen präsentieren viele Innungen landauf und landab das moderne und traditionelle Handwerk. Zum Beispiel im mittelalterlichen Städtchen Jüterbog.

In Jüterbog wird der Maibaum noch traditionell mit Muskelkraft aufgerichtet (Foto: KH Teltow-Fläming)

Am 30. April ist es wieder soweit. Dann feiern die Innungen der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming gemeinsam mit der Jüterboger Bevölkerung zum siebten Mal das Aufstellen des prächtig geschmückten Maibaums auf dem Marktplatz des mittelalterlichen Städtchens. Das Fest ist heute nicht mehr wegzudenken aus dem Jüterboger Kalender. Vor allem die Kinder, aber auch ihre Eltern und Großeltern, fiebern dem Tag entgegen, denn dort stellen die Kitas gemeinsam mit einer Innung ihre Projektarbeiten zum Thema Handwerk vor.

Verziert mit Zunftzeichen, Stadtwappen und Krone

Maibaum 2"Ein Höhepunkt ist natürlich auch das Aufstellen des Maibaums selbst", sagt Vilma Trempler, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming. Der rot-weiße Stamm, verziert mit Zunftzeichen, Stadtwappen und Krone, wird von den Handwerkern nach alter Tradition nur mit Hilfe von Holzstützen nach oben gestemmt.

Bereits zwei Tage vorher, am 28. April, wird im weiter nördlich gelegenen Ludwigsfelde der Maibaum errichtet. Hier wird das traditionelle Frühlingsfest im dritten Jahr in Folge gefeiert. Auch hier stehen neben dem örtlichen Handwerkern die Kinder im Mittelpunkt des Geschehens.

Ein Fest für die ganze Familie

"Wir möchten mit den Festen Tradition und Moderne verbinden", betont Vilma Trempler. Die Innungen hätten hier die Möglichkeit, die traditionelle und die moderne Seite ihrer Gewerke allen Generationen zu präsentieren. "Das Fest ist zwar ausgerichtet auf die Kinder, aber darüber hinaus entstehen auch hochinteressante Gespräche mit den Eltern oder Großeltern", sagt die KH-Chefin. Für Gesprächsstoff sorgen unter anderem das von der Kfz-Innung präsentierte Elektroauto oder der Solarfächer, mit dem die SHK-Innung das Wasser für die Würstchen erhitzt, und auch der große Truck, in dem die Malerinnung ihr Gewerk vorstellt.

Neuer Maibaum für Jüterbog

Die Idee, den alten Brauch des Maibaumstellens in seiner Heimat aufleben zu lassen, hatte der Jüterboger Zimmerermeister Andreas Graf. Er war es auch, der EndeMaibaum 3
Februar dieses Jahres einen Ersatz für den in die Jahre gekommenen Jüteboger Maibaum gesucht und gefunden hat.

Sein Sohn Johannes Graf, gelernter Forstwirt und Zimmerer, übernahm das Fällen der stolzen Kiefer, die nun rechtzeitig vor dem Fest entrindet, bemalt und geschmückt wurde.

"Vor sieben Jahren haben wir noch mit ein paar Leuten um den Baum gestanden, der damals noch recht schmucklos war", erinnert sich Vilma Trempler. "Heute ist der Baum ein echter Hingucker und aus dem Maibaumstellen ist ein kleines Volksfest geworden, dass das Handwerk für die Bevölkerung erlebbar macht." 

 

Termine in Brandenburg:

Ludwigsfelde: Freitag, 28. April, 14 bis 18 Uhr (Marktplatz)

Jüterbog: Sonntag, 30. April, 14 bis 18 Uhr (Marktplatz) 

Luckau: Donnerstag, 27. April, 17 bis 20 Uhr (Marktplatz)

Lübben: Donnerstag, 27. April, 17 bis 20 Uhr  (Am Markt)

Finsterwalde: Freitag, 28. April, 14 bis 18 Uhr - Maibaumaufstellen mit 24 Zimmerern (Marktgasse)

 
Text: Kirsten Freund
Fotos: Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming

 

Ausgabe vom: 03.04.2017, MAZ - Autor: Gerald Bornschein

Jüterbog Spezialisten fürs Bauen ohne Barrieren

Das Handwerkernetzwerk „Gesundheitsdienstleister barrierefreies Bauen“ in Teltow-Fläming hat sich auf die Bedürfnisse von Senioren und Behinderten spezialisiert. Die Ziele und ersten Erfolge stellten die Unternehmen jüngst Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski (Linke) vor.

 


Jens Potthoff, Kornelia Wehlan, Christian Düsterhöft, Vilma Trempler, Daniela Trochowski, Dirk Schulze, Annette Wilkendorf, Michael Kohl (v. l.).

Quelle: Gerald Bor

Jüterbog

 

. Auf Einladung des Netzwerks „Gesundheitsdienstleister barrierefreies Bauen“ besuchte Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski (Linke) kürzlich die Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming. Sie wollte sich über die Arbeit des Netzwerks informieren und Möglichkeiten der Unterstützung ausloten. Auch Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) nutzte die Gelegenheit, sich mit den Mitgliedsbetrieben auszutauschen.

Zertifizierung von Handwerkern mit Rollstuhl-Fahrtest

Die Netzwerkgründung geht auf eine Erkenntnis im Senioren- und Behindertenbeirat des Kreises vor vier Jahren zurück: Es gab kaum Angebote von Bauhandwerkern für die Bedürfnisse behinderter Menschen. An einem runden Tisch wurden Interessierte versammelt und das Netzwerk 2014 aus der Taufe gehoben. Vorbild war ein ähnlicher Zusammenschlusses in Finsterwalde. Insgesamt acht Handwerker wurden unter Regie der Kreishandwerkerschaft zu Themen wie technische Normen, demografischer Wandel oder Situation von Behinderten geschult. Selbst eine Probefahrt im Rollstuhl konnte absolviert werden. Mit dem erlangten Zertifikat können die Unternehmen Leistungen übernehmen, die von Krankenkassen getragen werden.

Die Arbeit für das Netzwerk erfolgt im Ehrenamt. Neben der Öffentlichkeitsarbeit, der Beratung zu Umbaumöglichkeiten, der Bedarfsermittlung und Kostenplanung gehört dazu auch die Unterstützung bei der Finanzierung und bei Förderanträgen. Drei Tischlereien und ein Sanitärunternehmen gehören heute zum harten Kern des Netzwerks. Eine Liste qualifizierter Handwerker anderer Gewerke ist geplant.

 Förderung von Projekten über Lottomittel

Als Spezialist für Reha- und Medizintechnik gehört außerdem die bundesweit tätige Sanimed GmbH dazu. Annette Wilkendorf vom Ludwigsfelder Fachhandel lobt dieses Gesundheitsnetzwerk, bei vielen anderen sei „bei der Lieferung des Betts Schluss“ und Fachkräfte für den nötigen Umbau fehlten.

Der Aufwand wurde bisher ausschließlich von den Netzwerkmitgliedern finanziert. Im vergangenen Jahr konnten mit Preisgeld aus dem IHK-Wettbewerb „Region Zukunft“ eine Website und Flyer erstellt werden. Daniela Trochowski verwies auf die Fördermöglichkeiten der Ministerien über Lottomittel. Auch der Landkreis unterstützt das Anliegen, erste Anlaufstelle ist für Betroffene oft der Pflegestützpunkt in Luckenwalde. Die Kooperation mit dem Netzwerk funktioniert zwar, doch „gerade der ländliche Raum ist oft abgeschnitten“, sagte Wehlan, dafür müsse mehr Sensibilisierung erfolgen. Zudem habe sie die barrierefreie Modernisierung öffentlicher Gebäude im Blick.

Aktive Netzwerkmitglieder

Heizung-Sanitär Potthoff, Luckenwalde,

Tischlerei Michael Kohl, Jüterbog,

Tischlerei Düsterhöft, Sperenberg,

Tischlerei Dirk Schulze, Dobbrikow,

Sanimed GmbH, Ludwigsfelde, und

Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming.

Tischler Michael Kohl beklagte, dass es oft nur Förderung für ganzheitliche Projekte gibt. Doch viele wollen „wegen eines kleinen Problems“ nicht gleich das ganze Haus umbauen. Abhängig von der individuellen Situation und dem Krankheitsbild muss auch vorausschauend geplant werden.

Barrierefreiheit als Teil der Lehrlingsausbildung

Aus dem Netzwerk kam zusätzlich die Forderung nach einem generellen Umdenken. Neubauten sollten bereits ohne Barrieren errichtet werden, sodass schon der Kinderwagen problemlos ins Haus kommt und nicht erst der Rollator im hohen Alter. Vilma Trempler setzt außerdem auf die engere Arbeit mit den kommunalen Behindertenbeiräten sowie auf die Integration des Themas Barrierefreiheit in die Ausbildungspläne.

www.barrierefreies-bauen-teltow-flaeming.de

Von Gerald Bornschein